Vattenfall Strom
Die Vattenfall Europe AG (schwedisch für „Wasserfall“) ging 2002 aus der Fusion der Energieversorgungsunternehmen Hamburgische Elektrizitäts-Werke und der Vereinigten Energiewerke AG und dem Bergbauunternehmen LAUBAG hervor. Ein Jahr später, anfang 2003 kam die Berliner Bewag hinzu.
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Mit dem Zusammenschluss der Unternehmen ist mit dem Energieversorger Vattenfall der drittgrößte deutsche und der fünftgrößte europäische Stromkonzern entstanden. Der Mutterkonzern Vattenfall AB ist als schwedisches Staatsunternehmen in Schweden, Deutschland, Finnland, Dänemark und Polen aktiv. Auf europäischem Boden entwickelt sich der Energieversorger zunehmend zu einem Globalplayer.
Vattenfall blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück, 1899 wurde das Energiegeschäft als potenzielles Geschäftsfeld entdeckt. Das erste von Vattenfall betriebene Kraftwerk bezog seine Energie aus dem Trollhättan-Wasserfall im Südwesten Schwedens. In den neunziger Jahren nach der Liberalisierung der jeweiligen Strommärkte erfolgte die Expansion des Geschäftsbereiches „Energie“ nach Nord- und Mitteleuropa.
Die Herkunft des von Vattenfall produzierten Stroms teilt sich im Mutterland Schweden zu 50% in Wasserkraft und zu 50% in Kernenergie auf. Auf dem deutschen Markt bietet das Energieunternehmen, das zu den fünf größten Energiekonzernen Europas gehört, zu 80% Strom aus fossilen Rohstoffen an. Etwa 14% werden durch Kernreaktion erzeugt und 6% aus regenerativen Energieformen.
